Hallo zusammen,

schon weit mehr als ein Jahr begleitet uns nun tagtäglich das Thema „Corona“.  Vieles hat sich in unseren Leben verändert und uns gleichzeitig einen komplett neuen Blickwinkel auf die Welt und unser Leben verschafft. Was also habe ich durch diese weiterhin andauernde Situation lernen können?

Ein Überbegriff, der eigentlich alles am besten zusammenfasst ist: Dankbarkeit. Klingt beim ersten Lesen vielleicht etwas komisch, aber was ich damit meine:

Wir sehen viele Dinge als sehr selbstverständlich an und die Corona-Zeit hat uns gezeigt, wie schnell etwas eigentlich “Normales” plötzlich verschwinden kann. Sei es ein einfacher Restaurantbesuch, ein Kinobesuch, ein Konzert oder ein entspannter Abend im Club – für uns regelmäßig stattfindende Sachen, die aber (fast) schon Privilegien sind. Denn nicht für jeden auf der Welt gehören solche Dinge zu etwas Selbstverständlichem. Dazu zählt z. B. auch ausreichend zu essen (oder genug Toilettenpapier im Haus), verschiedenste Freizeitmöglichkeiten oder ein sicherer Arbeitsplatz. Erst durch den Lockdown und damit verbundene Einschränkungen durften wir einerseits lernen, wie wichtig uns das alles und natürlich auch unsere eigene Freiheit ist und andererseits, wie sehr wir das alles auch wirklich brauchen und froh sein können, dass wir so viele Möglichkeiten haben. Deswegen gehe ich nun mit einer anderen Einstellung durchs Leben und versuche jede Kleinigkeit wertzuschätzen.

Zu dieser Wertschätzung zählt ebenso die eigene Gesundheit, deren Bedeutung besonders in diesen Zeiten enorm zugenommen hat. Vieles kann uns leider schnell und unerwartet treffen, ohne dass wir überhaupt einen Einfluss darauf haben.

In diesem Sinne: Achtet weiterhin auf euch und eure Mitmenschen und bleibt gesund!

Bis dahin,

Oli



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