Hallo zusammen!

Heute wollen wir uns das Thema „Wartungsmanagement“ etwas näher anschauen. Vorab ist erstmal zu klären, was man unter dem Begriff „Wartungsmanagement“ versteht. Wie der Name schon sagt, geht es hier um Wartungen. Im Gebäudemanagement gliedert man die Leistung in folgende drei Klassen:

  • Wartung
  • Prüfung
  • Inspektion

Eine Wartung ist nichts anderes als eine Instandhaltung, welche durch regelmäßige Pflege, Überprüfung und Reparaturen zustande kommt. Da es in einem Objekt nicht nur eine Anlage gibt, braucht man hierzu auch ein bestimmtes Management. Ein Management wird hier benötigt, da Wartungen immer in bestimmten Turnussen erfolgen müssen. Wir müssen also ein vollkommenes Geschäftsjahr vorausplanen, wann, wie, wo, was gewartet wird. Natürlich können wir nicht selbst entscheiden, wann wir etwas zu warten haben oder auch wie oft wir etwas warten müssen. Das ist alles gesetzlich geregelt. Je nach Anlage gibt es unterschiedliche Vorschriften, wie oft etwas gewartet und geprüft werden muss. Als Beispiel hierfür, nehme ich einmal eine Brandmeldeanlage. Hier ist die gesetzliche Vorschrift, dass die Anlage vier Mal jährlich gewartet werden muss. Sprich vier Mal im Jahr wird die Anlage auf Funktion überprüft und notwendige Instandhaltungen werden durchgeführt.

Zudem werden die Anlagen auch geprüft. Der Unterschied ist, dass hierbei 3 Personen vor Ort sind:

  • Wartungsfirma
  • Sachverständiger/-in (TÜV)
  • Objektleiter/-in

Bei einer Anlagenprüfung achtet der Sachverständige vom TÜV darauf, dass die Wartungsfirma die Wartung ordnungsgemäß durchführt. Es handelt sich dabei um ein Mehraugenprinzip, wobei der Sachverständiger die volle Macht besitzt. Er hat die Verfügung, die Anlage stillzulegen, wenn diese unsicher o. ä. ist. Weiterführend gibt er notwendige Änderungen vor und beratschlagt mögliche Verbesserungen.

Fortlaufend gibt es noch Inspektionen (Sichtprüfungen). Hier wird die Anlage lediglich untersucht, jedoch physisch nicht verändert. Das ist auch eine Aufgabe, welche unsere Haustechniker/innen oder /Hausmeister/innen übernehmen. Sie gehen durch das Objekt und schauen ob alles „läuft“.

Wie man sieht, ist Wartungsmanagement ein Gebiet, in dem eine durchdachte und ordentliche Vorausplanung zwingend notwendig ist. Nichteinhaltung der Fristen können sich sehr negativ auf das Firmenimage ausgelegen und zudem, im Fall, dass etwas passiert, sehr teuer werden. Natürlich leidet zusätzlich auch die Kundenzufriedenheit und der Nichteinhaltung.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in das Wartungsmanagement geben.

Bis Bald!
Andy



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