• Der Lockdown in Deutschland wird bis 18. April verlängert.
  • Verschärfungen zu Ostern sind wieder zurückgenommen, Merkel bittet Deutsche um Verzeihung: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in einem kurzen, aber emotionalen Statement für das Chaos rund um die Oster-Beschlüsse der MPK entschuldigt. Sie sagte: „Dieser Fehler ist einzig und allein mein Fehler. Die Verantwortung trage ich qua Amt. Mir ist bewusst, dass der gesamte Vorgang zusätzliche Verunsicherung auslöst. Das bedauere ich zutiefst und dafür bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung.“
  • Unternehmen sollen Homeoffice ermöglichen oder Mitarbeiter testen: Gerade in der aktuellen Phase der Pandemie sei es wichtig, dass Unternehmen das Arbeiten von zu Hause ermöglichten. Wo dies nicht möglich sei, sollten den Mitarbeitern mindestens einmal und bei entsprechender Verfügbarkeit zwei Mal pro Woche Testangebote gemacht werden. Die Homeoffice-Pflicht wurde bis zum 30. April verlängert.
  • Schulen: Bis Ostern läuft in Schulen alles wie bisher. Danach sollen bei einem Inzidenzwert unter 50 dann sämtliche Schulklassen in den Präsenzunterricht zurückkehren. Zwischen 50 und 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche erfolgt für alle Jahrgänge Wechselunterricht. Bei einem Wert von über 100 gilt grundsätzlich Distanzunterricht – allerdings mit Ausnahmen. Abschlussklassen aller weiterführenden und beruflichen Schulen bleiben im Wechselunterricht. Dazu gehören auch die vierte Klasse und die Q11 am Gymnasium sowie die 11. Klassen der FOS 11. Für Schüler wie Lehrkräfte und Angestellte der Schulen gilt dann eine Testpflicht zwei Mal die Woche.
  • Reisen: Die Reisewarnung für Mallorca wurde vorerst nicht aufgehoben – einmal mehr mahnte Söder jedoch, an Ostern auf sämtliche Reisen zu verzichten, die nicht unbedingt nötig sind. Zudem gibt es für Reisende eine Testpflicht vor Abflug oder Rückfahrt zurück nach Deutschland – egal, aus welchem Land. Tourismus im Inland wird auch in den Osterferien nicht möglich sein. Hotels und andere Beherbergungsbetriebe sollen für Urlauber geschlossen bleiben.
  • Einzelhandel: Bayern will nach den Osterferien die Corona-Regeln für den Einzelhandel lockern. Dann sollen Ladenöffnungen mit Hygienekonzept bereits bei einer Inzidenz unter 100 im Land- oder Stadtkreis möglich sein. Bisher liegt die Grenze dafür bei 50. Mindestabstand, Maskenpflicht und eine Begrenzung der Kundenzahl bleiben erhalten. Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 200 soll nach den Osterferien das „Click & Meet“ genannte Einkaufen mit Termin bei Vorlage eines tagesaktuellen negativen Corona-Tests und verschärften Vorgaben für die Kundenzahl möglich sein.
  • Am 12. April wollen Merkel und die Ministerpräsidenten wieder tagen

  • Erste Hausärzte in Bayern sollen ab 31. März impfen. Bayern will am 31. März mit dem Impfen gegen das Corona-Virus bei Hausärzten beginnen.
  • Söder kündigt Öffnungen in Modellstädten ab 12. April an. Bayerns Ministerpräsident Söder hat Modellversuche für Öffnungen ab Mitte April angekündigt. In Bayern sollen drei oder vier Städte in Regionen mit einer Inzidenz von über 100 ausgewählt werden, in denen maximal zwei Wochen lang erprobt wird, wie sich Öffnungen mit Schnelltests und Impfen in der Realität auswirken. Öffnungen vor dem Ende der Osterferien erteilt Söder dagegen eine Absage.
  • Auszahlung des Corona-Kinderbonus im Mai. Der Corona-Kinderbonus 2021 wird laut Bundesagentur für Arbeit im Mai ausgezahlt. Der Zuschuss in Höhe von 150 Euro pro Kind erfolge automatisch an alle Kindergeldbezieherinnen und -bezieher.
  • Intensivmediziner: Impfungen machen sich bemerkbar: Die deutschen Intensivmediziner registrieren nach Angaben ihres Verbandes Divi bereits Auswirkungen der Impfungen. Auf den Intensivstationen gebe es nur noch „sehr wenig“ Corona-Patienten im Alter von 80 Jahren, sagt Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), im Deutschlandfunk.

Update, 24.03.2021, 14:30 Uhr


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