• Deutsche können ohne Auflagen nach Tschechien reisen: Tschechien hat Deutschland von seiner Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen. Damit ist die Einreise aus der Bundesrepublik ins Nachbarland wieder ohne Auflagen möglich, wie das Außenministerium in Prag am Dienstag mitteilte. Umgekehrt stuft Deutschland Tschechien bereits seit dem 6. Juni nicht mehr als Risikogebiet ein.
  • Lehrerverband: Präsenzunterricht trotz Delta-Risiko ermöglichen: Der Deutsche Lehrerverband und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern die Politik auf, Präsenzunterricht zu Beginn des neuen Schuljahrs auch im Fall einer Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus zu ermöglichen.
  • Ungarn hebt Corona-Grenzsperre weitgehend auf: Ungarn hat die im September des Vorjahres wegen der Corona-Pandemie verhängte Grenzsperre weitgehend aufgehoben. Menschen können aus jedem Nachbarland außer der Ukraine ohne Auflagen und Einschränkungen auf dem Landweg nach Ungarn einreisen, heißt es in einer Verordnung von Ministerpräsident Viktor Orban, die am späten Dienstagabend im Ungarischen Amtsblatt erschien. Sie trat unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.
  • SPD-Gesundheitsexpertin ruft Urlauber zu Corona-Vorsicht auf: Die SPD-Gesundheitsexpertin Sabine Dittmar hat Urlauber zu besonderer Corona-Wachsamkeit in den Sommerferien aufgerufen. Es müsse unbedingt verhindert werden, „dass das Infektionsgeschehen auch bei uns erneut aufflammt“, sagte die gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion der dpa. Dittmar bezog sich auf den Wiederanstieg der Corona-Inzidenz in Großbritannien durch die Delta-Variante. Dieser zeige, wie fragil die Lage sei.
  • Lehrerverbände: Schulen auf nächste Corona-Welle vorbereiten: Lehrerorganisationen haben an die Politik appelliert, die Corona-Schutzmaßnahmen an den Schulen auszubauen, um mit Präsenzunterricht in das nächste Schuljahr zu starten. „An erster Stelle steht dabei für uns, dass jetzt in den Ferien alles getan werden muss, um im Herbst auch auf eine vierte Welle an Schulen vorbereitet zu sein“, sagte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe. Eine neuerliche Phase des Distanz- und Wechselunterrichts wäre „für alle Betroffenen ein herber Rückschlag“.

Update, 23.06.2021, 10 Uhr


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