• Bayern will sich Ende Mai von Impf-Priorisierung lösen. Bayern will sich spätestens Ende Mai von der Impf-Priorisierung lösen. Dann soll möglichst schnell allen in Frage kommenden Menschen ein Impfangebot gemacht werden, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Einige der 100 Impfzentren in Bayern seien schon jetzt in Priorisierungsstufe 3, so der CSU-Minister weiter. Das heißt, dass ein großer Teil der Mitglieder von Risikogruppen bereits mindestens einmal geimpft ist.

 

  • Bayerisches Kabinett verlängert Lockdown bis 9. Mai. Der Lockdown in Bayern wird bis zum 9. Mai verlängert. Darauf hat sich nach Angaben von Staatskanzleichef Florian Herrmann das Kabinett in München geeinigt. Die aktuelle Corona-Infektionsschutzverordnung wäre ansonsten in der Nacht auf nächsten Montag ausgelaufen. Auch die Einreisequarantäneverordnung werde entsprechend verlängert.

 

  • Grenzkontrollen zu Tschechien werden nicht verlängert. Die Grenzkontrollen zu Tschechien werden nicht erneut verlängert. Dies kündigt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin an. Tschechien sei mittlerweile seit zwei Wochen kein Virusvariantengebiet mehr. Das Infektions-Geschehen in dem Nachbarland sei „deutlich gesunken“. Daher liefen die Kontrollen zum Mittwoch aus, eine intensive Schleierfahndung sei nun ausreichend, sagt der Sprecher.

 

  • Eltern erhalten zusätzliche Kinderkrankentage. Das Bundeskabinett hat die erneute Erhöhung der Zahl der Kinderkrankentage auf den Weg gebracht. Wegen der Pandemie soll der Anspruch von derzeit 20 auf künftig 30 Tage pro Kind und Elternteil steigen. Die Neuregelung wurde vom Kabinett in Verbindung mit dem Gesetzentwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch demnach von 40 auf 60 Tage.

 

  • Kabinett beschließt „Notbremse“ – mit verpflichtenden Testangeboten für Firmen. Das Bundeskabinett hat die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin. Damit müssen sich die Menschen in weiten Teilen Deutschlands auf Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen. Zudem machte das Kabinett den Weg frei für eine Verordnung des Bundesarbeitsministeriums über verpflichtende Testangebote in Unternehmen.

 

  • Scholz: Firmen erhalten keine Erstattung für Corona-Tests. Bundesfinanzminister Olaf Scholz stellt Unternehmen für regelmäßige Corona-Tests keine Kompensation in Aussicht. Da sei nun eine nationale Kraftanstrengung der Firmen nötig. „Da müssen alle mitmachen“, sagt der SPD-Kanzlerkandidat im „Deutschlandfunk“. Die Verpflichtung, Mitarbeitern in Büros und Fabriken regelmäßige Tests anzubieten, sei richtig. Die angestrebte Marke, dass dies mindestens 90 Prozent machten, sei bisher nicht erreicht worden.

 

  • Lage in bayerischen Krankenhäusern spitzt sich zu. In Bayern werden wegen der Corona-Krise die Intensivbetten langsam wieder knapp. In den vergangenen drei Wochen sei die Auslastung der sogenannten ICU-Betten um 43,5 Prozent gestiegen, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) nach der Kabinettssitzung in München. Die Situation sei „noch beherrschbar“, bereite angesichts der steigenden Infektionszahlen aber Sorgen.

 

  • Plattform soll Überwachung von Mutationen erleichtern. Wissenschaftler haben die gemeinsame Plattform CovRadar entwickelt, die eine bessere Kontrolle über die Ausbreitung von Corona-Mutationen und über mögliche neue Varianten des Erregers ermöglichen soll. An der Plattform sind das Robert Koch-Institut, das Hasso-Plattner-Institut, das Europäische Virus-Bioinformatik-Institut und die Medizinische Hochschule Hannover beteiligt.

Update, 14.04.21, 9:30 Uh


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