• Mehr Klarheit über Extra-Kinderkrankentage. Für Familien gibt es nun mehr Klarheit bei den geplanten zusätzlichen Kinderkrankentagen in diesem Jahr. Die Extra-Tage sollen nicht nur bei geschlossenen Schulen und Kitas genutzt werden können, sondern auch, wenn lediglich die Anwesenheitspflicht ausgesetzt ist oder der Zugang zur Kita eingeschränkt wurde, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Laut einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Formulierungshilfe für einen entsprechenden Gesetzentwurf gilt das auch, wenn Eltern lediglich gebeten wurden, ihre Kinder nicht in die Kita zu bringen.
    • Das Kinderkrankengeld können demnach auch Eltern beantragen, die theoretisch im Homeoffice arbeiten könnten
    • Geltend gemacht werden kann er bei der Krankenkasse mit einer Bescheinigung von Kita oder Schule
    • Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten vereinbart, die Kinderkrankentage pro Elternteil in diesem Jahr von 10 auf 20 zu verdoppeln, für Alleinerziehende von 20 auf 40
  • Bayern beschließt FFP2-Maskenpflicht für Nahverkehr und Einzelhandel. In Bayern gilt vom kommenden Montag an eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Das hat das Kabinett in München beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder sagte.
  • Wegen Mutationen: Spahn plant strengere Einreiseregeln. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Ausbreitung hoch ansteckender Corona-Mutationen in Deutschland durch strengere Einreiseregeln verhindern. Laut dem „Spiegel“ plant der CDU-Politiker unter anderem eine generelle Testpflicht vor Abflug für alle Reisenden aus Ländern, in denen die beiden Mutationen bereits grassieren oder in denen die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz bei über 200 liegt. Eine entsprechende Rechtsverordnung soll dem Bericht zufolge bereits ab Donnerstag gelten.
  • Weniger Covid-Patienten müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, sinkt leicht. Nach aktuellem Divi-Intensivregister werden in Deutschland 5230 Patienten auf Intensivstationen versorgt (59 weniger als am Vortag).
  • Astrazeneca beantragt EU-Zulassung. Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat eine Zulassung seines Corona-Impfstoffs in der Europäischen Union beantragt. Über den Antrag auf bedingte Marktzulassung könne voraussichtlich bereits Ende Januar entscheiden werden, teilte die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) mit.
  • Für den Impfstoff des US-Herstellers Moderna sind baldige weitere Lieferungen an die Bundesländer geplant. Nach den ersten 63.600 Dosen zum Auftakt heute sollen in der letzten Januarwoche weitere 91.200 Dosen kommen. Das geht aus einer Aufstellung des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die der dpa vorliegt. Folgen sollen dann in der Woche vom 8. Februar 226.800 Dosen und in der Woche vom 22. Februar weitere 674.400 Dosen.
  • Italien will Ausnahmezustand bis Ende April verlängern: Angesichts weiterhin hoher Neuinfektionszahlen will die italienische Regierung den Ausnahmezustand bis zum 30. April verlängern.

Update, 13.01.21, 12 Uhr


<< Zurück zur Übersicht