• BDA-Präsident: Betriebsärzte müssen früher mitimpfen
    Die Arbeitgeber dringen darauf, dass die Betriebsärzte früher als bisher geplant in die Impfkampagne einbezogen werden. Dass die Betriebsärzte erst ab dem 7. Juni 500.000 Impfdosen pro Woche bekommen sollen, sei ein „falsches Signal“, sagt BDA-Präsident Rainer Dulger. „Impfen ist gelebte Wirtschaftspolitik. Wir können 1,5 Millionen Dosen pro Woche verimpfen“, fügt er mit Blick auf die Betriebe hinzu.
  • Grenzverkehr zwischen Bayern und Österreich ab morgen wieder möglich
    Der kleine Grenzverkehr zwischen Bayern und Österreich ist ab Mittwoch wieder möglich. Damit könnten sich etwa Freunde und Verwandte grenzübergreifend wieder treffen, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag anlässlich eines Besuches des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz in München. Auch das Einkaufen im jeweiligen Nachbarland sei wieder möglich, sagte Söder.
  • Noch sechs Millionen über 60-Jährige ohne Impfung
    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet noch mit fünf bis sechs Millionen Über-60-Jährigen, die in den kommenden zwei, drei Wochen geimpft werden müssen. Zwei Drittel dieser Altersgruppe seien geimpft, man müsse aber damit rechnen, dass sich nicht alle Personen impfen lassen wollten, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Insgesamt sei inzwischen etwa ein Drittel aller Deutschen erstgeimpft. „Wenn wir das zusammen bis Ende Juni durchhalten, dann kann das ein guter Sommer werden“, so Spahn.
  • Die US-Arzneimittelbehörde hat den Corona-Impfstoff von Pfizer und Biontech für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren zugelassen. Bisher durfte der Wirkstoff erst ab 16 Jahren verabreicht werden. Auch Kanada hatte das Vakzin bereits für die jüngere Altersgruppe zugelassen.
  • WHO stuft indische Variante als „besorgniserregend“ ein
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die in Indien entdeckte Coronavirus-Variante B.1.617 als „besorgniserregend“ eingestuft. Es gebe Hinweise, dass B.1.617 ansteckender und womöglich auch unempfindlicher gegen Antikörper sei, sagte WHO-Corona-Expertin Maria Van Kerkhove.

Update, 12.05.2021, 13 Uhr


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