• Drosten findet Impfstoffdaten „ermutigend“. Ein Impfstoff gegen Covid-19 scheint näher zu rücken und die Kurve der Corona-Fallzahlen etwas abzuflachen: Der Virologe Christian Drosten hat sich zu mehreren Entwicklungen in der Pandemie optimistisch gezeigt. Von einem beeindruckenden Schutz gegen die Infektion sprach er in der neuen Folge des „Coronavirus-Update“ bei NDR-Info mit Blick auf die ersten Daten zu dem Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer
  • Die EU-Kommission will heute den Weg für den Kauf von bis zu 300 Millionen Einheiten des vielversprechenden Corona-Impfstoffs der Firmen Biontech und Pfizer frei machen. Der bereits fertig ausgehandelte Liefervertrag mit den beiden Herstellern soll formal gebilligt werden, wie Kommissionschefin Ursula von der Leyen angekündigt hat
  • Studie: Infektionen hauptsächlich an Orten wie Restaurants und Fitnessstudios. Ein Großteil der Coronavirus-Infektionen passiert einer US-Studie zufolge aller Wahrscheinlichkeit nach an sogenannten „Superspreader“-Orten wie Restaurants, Fitnessstudios und Cafés. Das zeigen Wissenschaftler von der Universität Stanford in Kalifornien anhand eines Computermodells, unter anderem auf Basis demografischer Daten, epidemiologischer Schätzungen und anonymer Handydaten, im Fachjournal „Nature“. Das Modell analysiert, wo Menschen den Tag über hingehen, wie lange sie jeweils bleiben und wieviele andere Menschen am selben Ort sind – und fand überall dort die meisten Infektionen, wo sich mehrere Menschen in geschlossenen Räumen über längere Zeit aufhalten. 
  • Neue Corona-Hilfen der EU könnten bereits im Frühjahr fließen. Die ersten Gelder aus dem europäischen Corona-Konjunkturprogramm könnten nach Einschätzung von EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn bereits im zweiten Quartal des kommenden Jahres fließen. Voraussetzung sei aber, dass die Einigung zum EU-Finanzpaket für die kommenden sieben Jahre in den 27 Mitgliedstaaten so schnell wie möglich ratifiziert werde, sagte der Österreicher am Dienstagabend nach dem Anschluss von Verhandlungen zwischen dem Europaparlament und Regierungsvertretern in Brüssel. 

Update, 11.11.20, 15 Uhr


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