• EU-Länder sichern sich möglichen Impfstoff: Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande wollen für die EU die Versorgung mit einem Corona-Impfstoff sichern. Die vier Länder schlossen mit dem Pharmakonzern AstraZeneca einen Vertrag, um für die EU-Staaten bis zu 400 Millionen Dosen eines in der Entwicklung befindlichen Impfstoffs zu bestellen. Das teilten das Unternehmen sowie die deutsche und die italienische Regierung am Samstag mit.
  • China: Höchster Anstieg bei Neuinfektionen seit April: China hat den höchsten Anstieg bei Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit April gemeldet. Binnen eines Tages seien 57 neue Infektionsfälle registriert worden, teilte die nationale Gesundheitskommission am Sonntag mit. 36 der Fälle traten demnach in der Hauptstadt Peking auf und wurden offenbar nicht aus dem Ausland eingeschleppt.
  • Corona-Warn-App startet am Dienstag: Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wird am Dienstag vorgestellt und freigeschaltet. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag in Berlin. Letzte Tests seien gut verlaufen, hieß es.
  • Spanien öffnet Grenzen zu EU-Schengen-Staaten am 21. Juni
  • 500 Mio. Euro für Sicherung von deutschen Ausbildungsplätzen: Die Bundesregierung erwägt ein millionenschweres Hilfsprogramm zum Erhalt von Ausbildungsplätzen. Die Kosten für die Umsetzung des Programms „Ausbildungsplätze sichern“ werden auf 500 Millionen Euro geschätzt, wie aus einem Eckpunktepapier hervorgeht, das der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vorlag. Es sollen kleinere und mittlere Unternehmen unterstützt werden, die erheblich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. Sie sollen Zuschüsse erhalten, wenn sie das Ausbildungsniveau halten oder ausbauen.
  • Condor streicht bis zu 1000 Stellen: Der Ferienflieger wird nach Worten von Firmenchef Ralf Teckentrup wegen der Coronakrise bis zu 25 Prozent seiner Arbeitsplätze streichen.
  • Bulgarien lockert Maßnahmen trotz Anstieg von Corona-Fällen: Offiziell beginnt die Sommersaison am Schwarzen Meer ab 1. Juli … Bulgarien lockert trotz zuletzt rasant gestiegener Corona-Infektionen weitere Maßnahmen zum Schutz gegen das Virus!
    Ab diesem Montag soll die Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen – wie etwa in Läden – entfallen.
  • Frankreich lockert Corona-Auflagen weiter: Frankreich lockert ab Montag die wegen der Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen weiter. Das kündigte Präsident Emmanuel Macron am Sonntagabend in einer Fernsehansprache an. Nach seinen Worten können im Pariser Großraum erstmals wieder alle Restaurants und Cafés zu Wochenbeginn öffnen. Bisher war dies nur für die Außengastronomie erlaubt. Zudem sollen Alten- und Pflegeheime landesweit wieder für Besucher öffnen.
    Ab dem 22. Juni sollen zudem wieder „alle Schüler“ – außer an Gymnasien – zur Schule gehen können, wie Macron betonte. Der Staatschef sprach von einem „ersten Sieg gegen das Virus“. Mit 29 398 Coronavirus-Toten ist Frankreich eines der am stärksten betroffenen Länder in Europa. Es war die vierte Fernsehansprache Macrons in der Corona-Krise.
  • Reisewarnung für 27 europäische Länder aufgehoben: Nach drei Monaten hat die Bundesregierung die weltweite Reisewarnung für Touristen teilweise aufgehoben und damit das Startsignal für den Sommerurlaub von der Adria bis zur Algarve gegeben.
  • Grenzöffnungen wirken wie zweites Konjunkturpaket: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwartet durch die Grenzöffnungen innerhalb der EU Effekte auf die globale Wirtschaft. „Von der europäischen Grenzöffnung können auch weltweit Impulse ausgehen – damit der internationale Handel wieder in Gang kommen und Wohlstand und Arbeitsplätze in Deutschland sichern kann“, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der Funke-Mediengruppe.
  • Griechenland öffnet Flughäfen: Griechenland hat am Montag seine zwei wichtigsten Flughäfen für Touristen aus zahlreichen Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, geöffnet.

Update, 15.06.2020, 14 Uhr


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