• Erstmals mehr als 4 000 Neuinfektionen in Tschechien. In Tschechien steigen die Neuinfektionen rasant. Erstmals seit Ausbruch der Pandemie meldet das Land mehr als 4 000 erfasste Fälle binnen eines Tages. Dem Gesundheitsministerium zufolge gibt es 4457 Neuinfektionen und damit deutlich mehr als der letzte Rekord von 3794. Insgesamt hat Tschechien damit seit März 90 022 Infektionen gemeldet und 794 Todesfälle.
  • Mehr als 10 000 Neuinfektionen in Frankreich. In Frankreich meldet das Gesundheitsministerium 10 489 neue Coronavirus-Fälle in den vergangenen 24 Stunden. Am Montag waren es rund 5000. Fast 7400 Menschen würden in Krankenhäusern behandelt, 1426 lägen auf der Intensivstation. Die Zahl der Corona-Toten erhöht sich um 66 auf 32 365.
  • Rekordzahlen auch in Polen: Die Zahl der Neuinfektionen erreicht erneut einen Spitzenwert. Heute verzeichnen die Behörden 3003 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Im gleichen Zeitraum starben 75 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus – so viele wie nie zuvor. „Wir müssen damit rechnen, dass wir in den kommenden Tagen viele Todesfälle haben werden“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministerium.
  • EU-Staaten wollen einseitige Grenzschließungen vermeiden. Die EU-Staaten wollen angesichts steigender Corona-Neuinfektionen verhindern, dass es erneut zu unilateralen Grenzschließungen im EU-Binnenmarkt kommt. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft schlägt in einem Reuters vorliegenden Kompromisspapier nun vor, dass sich die Staaten dafür auf einen einheitlichen Kriterienkatalog einigen, wann es wie zu Einschränkungen aus Gründen des Gesundheitsschutzes kommen sollte.
  • Chinesischer Impfstoff scheint in frühen Tests sicher. Die Erprobung eines experimentellen Corona-Impfstoffs in China zeigt einer Studie zufolge erste Erfolge. In der ersten Phase einer klinischen Studie scheine das Mittel, das vom Institut für Medizinische Biologie entwickelt wird, sicher zu sein, schreiben die Forscher in ihrer Studie. 191 gesunde Probanden im Alter zwischen 18 und 59 hätten keine schweren Nebenwirkungen gehabt. Es seien allenfalls milde Schmerzen, leichte Ermüdung oder Jucken und Schwellungen an der Einstichstelle aufgetreten.
  • Ifo-Umfrage: Weltwirtschaft schrumpft 2020 um rund 4,4 Prozent. Die Corona-Krise sorgt Ökonomen zufolge in diesem Jahr für ein Schrumpfen der Weltwirtschaft um 4,4 Prozent. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Ifo-Instituts und des Forschungsnetzes EconPol Europe unter 950 Wirtschaftsexperten aus 110 Ländern hervor.

 

Update, 08.10.20, 09:00 Uhr


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