• Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat eine Wiedereröffnung der Gaststätten im Januar mit einer abendlichen Sperrstunde vorgeschlagen. „Die Schließung von Gaststätten und Hotels über das Jahresende hinaus werden wir schon allein aus wirtschaftlichen Gründen nur schwer durchhalten können. Das wird für den Staat einfach zu teuer“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe)

     

  • Intensivmediziner: Rückgang in Sicht – aber Sorge wegen Lockerungen: Trotz einer Rekordzahl von Corona-Todesfällen sieht der Chef der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Uwe Janssens, die Situation in den Krankenhäusern unter Kontrolle. „Wir hoffen sehr stark, und wir sehen es in den letzten Tagen auch, dass wir in eine sehr hohe Stabilisierungsphase auf deutschen Intensivstationen eintreten“, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) am Mittwoch im ZDF-„Morgenmagazin“.

     

  • Laschet: Bei Sport und Kultur zuerst lockern. Falls die Corona-Infektionszahlen deutlich sinken, sollen Lockerungen in NRW nach Angaben von Ministerpräsident Armin Laschet zuerst im Sport und in der Kultur kommen. Das sagte der CDU-Politiker im „Morgenmagazin“ von WDR2.

     

  • Frankreich fordert: Schnelle Impfstoff-Zulassung auch in der EU! Nach der Notfallzulassung des Biontech-Impfstoffes in Großbritannien sei auch in der Europäischen Union (EU) eine schnelle Genehmigung notwendig, sagte der französische Ministerpräsident Jean Castex dem Sender BFM TV. Er erwarte, dass dies noch im Laufe des Dezembers geschehe.

     

  • Um Skitouristen abzufangen: Frankreich führt Grenzkontrollen ein: Frankreich will stichprobenartige Grenzkontrollen einführen, um Skitourismus zu unterbinden.

     

  • Studie: Corona killt Optimismus in Deutschland: Der andauernde Ausnahmezustand durch die Corona-Pandemie belastet einer Studie zufolge in Deutschland die 30- bis 59-Jährigen stark – und zwar wirtschaftlich sowie vor allem psychisch.

     

  • Italien kündigt erste Impfungen Anfang 2021 an

     

  • Österreich: Neuinfektionszahlen trotz Lockdown weiter hoch: In Österreich flachen die Neuinfektionszahlen trotz des bereits zweiwöchigen harten Lockdowns nur langsam ab.

  • Insider: Lockdown bis 10. Januar in Planung: Bund und Länder planen Verhandlungskreisen zufolge, die Schließung von Gastronomie und Hotels bis zum 10. Januar zu verlängern. Der Schritt könne Mitte Dezember beschlossen werden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch zu den neuen Corona-Maßnahmen. Bisher gilt der Teil-Lockdown rechtlich nur bis zum 20. Dezember, weil Einschränkungen nach dem Bevölkerungsschutzgesetz immer nur für vier Wochen beschlossen werden können.

  • Trotz Corona: Tschechien plant Skisaison: Trotz Pandemie sollen die Lifte unter strengen Auflagen geöffnet werden. Einige Gebiete bieten Skipässe bereits im Vorverkauf an.

     

  • Skifahren in Österreich:

    • Ab 24. Dezember dürfen die Lifte laufen – aber im Prinzip nur für Einheimische.

    • Hotels und Gaststätten bleiben zu – bis mindestens 7. Januar, wie aus einem Beschluss-Papier hervorgeht, das BILD vorliegt.

    • Von „spätestens“ Mitte Dezember bis 10. Januar soll die Einstufung der Risiko-Gebiete auf Basis der 14-Tage-Inzidenz der positiven Corona-Fälle passieren.

    • Alle Länder, die einen Wert höher als 100 (pro 100 000 Einwohner) verzeichnen, werden als Risiko-Gebiet eingestuft. Für Deutschland lag die 7-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut zuletzt bei 137, es fällt also unter die Regelung.

    • Personen, die aus einem Risiko-Gebiet einreisen, müssen zehn Tage in Quarantäne gehen. Nach fünf Tagen kann ein PCR-Test gemacht werden, um die Quarantäne zu beenden bei einem negativen Testergebnis.

    • Für Pendler soll es Ausnahmeregelungen geben. Auch für kurzzeitige Familienbesuche soll es Schlupflöcher geben, wenn eine schnelle Wieder-Ausreise nachgewiesen wird.

Update, 03.12.20, 7:00 Uhr


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