• Erholung von Corona: Stimmung in Chinas Industrie besser als erwartet: Die Stimmung in Chinas Industrie ist besser als erwartet. Als Zeichen, dass sich die zweitgrößte Volkswirtschaft von der Corona-Krise erholt, stieg der Einkaufsmanager-Index (PMI) des Wirtschaftsmagazins „Caixin“ auf den höchsten Stand seit mehr als neun Jahren.
  • Französischer Pharma-Konzern scheitert mit Corona-Mittel: Das Rheuma-Mittel Kevzara des französischen Pharmakonzerns Sanofi und seines Partners Regeneron ist entgegen früheren Hoffnungen nicht zur Behandlung von Covid-19-Infektionen geeignet. Die Konzerne erklärten die Pläne für gescheitert und beendeten die Studien. Es habe sich gezeigt, dass das Medikament nicht hilft, teilte Sanofi mit.
  • Erstmals seit Beginn der Corona-Krise ist die Beschäftigung in Deutschland gestiegen. Im Juli waren knapp 44,6 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig – ein Plus von 64.000 oder 0,1 Prozent zum Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.
  • Wirtschaft bricht etwas weniger stark ein als erwartet: Die Bundesregierung rechnet in der Corona-Rezession mit einem etwas weniger starken Wirtschaftseinbruch als zunächst befürchtet. Nach einer neuen Prognose wird das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr um 5,8 Prozent sinken, wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Dienstag mitteilte.
  • Wirtschaft Ende 2021 auf Vor-Corona-Niveau? Die deutsche Wirtschaft ist auf einem Erholungskurs und wird nach einer Prognose des Hamburger Forschungsinstituts HWWI zur Jahreswende 2021/22 wieder ihr altes Niveau vor der Corona-Krise erreichen. Im dritten Quartal werde das Inlandsprodukt deutlich zunehmen, heißt es in einer am Dienstag in Hamburg verbreiteten Mitteilung des HWWI. Nach den heftigen Einbrüchen im zweiten Quartal werde dennoch insgesamt in diesem Jahr ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um fünf Prozent zu Buche schlagen, dem im kommenden Jahr ein Wachstum um ebenfalls fünf Prozent folge. Das gelte aber nur, wenn es keine Rückschläge bei der weiteren Entwicklung der Pandemie gebe.
  • Ösis kriegen Corona-Impfung wohl Anfang 2021: In Österreich könnte es laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober bereits im Januar erste Impfungen gegen das Coronavirus geben. Voraussetzung dafür sei, dass die Marktzulassung rechtzeitig komme und die Pharmafirmen ihre Zusagen einhielten, sagt der Minister in Wien. Österreich könnte dem Minister zufolge bis zum Jahreswechsel 600 000 Impfdosen für 300 000 Menschen erhalten. Anfangs sollen Mitarbeiter des Gesundheitsbereichs und in der Pflege geimpft werden.
  • Lage in Spanien „besorgniserregend“, aber nicht wie im März: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat den Anstieg der Corona-Neuinfektionen im Land als „besorgniserregend“ bezeichnet. Im Interview des Radiosenders Cadena Ser betonte der sozialistische Politiker am Dienstag allerdings: „Die aktuelle Lage ist mit derjenigen von März überhaupt nicht zu vergleichen.“
  • Sachsen-Anhalt ermöglicht Großveranstaltungen – Genehmigung nötig: In Sachsen-Anhalt sind künftig Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen möglich, wenn sie gesondert genehmigt werden.
  • Verwaltungsgerichtshof kippt Alkoholverbot der Stadt München: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat das nächtliche Alkoholverbot der Stadt München gekippt. Es wies am Dienstag die Beschwerde der Stadt zurück und bestätigte eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts, das das stadtweite Alkoholverbot am Freitag für rechtswidrig erklärt hatte.

Update, 02.09.20, 08:00 Uhr


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