• WHO erteilt Sinovac Notfallzulassung: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Notfallzulassung für das Corona-Vakzin des chinesischen Herstellers Sinovac erteilt. Der Impfstoff entspreche in seiner Wirksamkeit, Sicherheit und Herstellung den internationalen Standards, teilte die Organisation am Dienstag in Genf mit. Eine Immunisierung erfordert zwei Impf-Dosen im Abstand von zwei bis vier Wochen.
  • RKI-Chef bei sofortigem Ende der Homeoffice-Pflicht eher skeptisch: Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, äußert sich zurückhaltend zu einer sofortigen Aufhebung der Homeoffice-Pflicht. Es seien „noch vier Wochen“, bis die Geltungsdauer der Corona-Arbeitsschutzverordnung endet, sagt Wieler in Berlin. Diese sieht unter anderem vor, dass Arbeitgeber die Möglichkeit zum Homeoffice anbieten müssen, sofern keine betrieblichen Gründe entgegenstehen.
  • DGB: Deutschland droht Fachkräfte-Krise: Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack warnt vor den Folgen der rückläufigen Ausbildungsbereitschaft: „Wir dürfen nicht von der Corona-Pandemie in eine Fachkräfte-Krise stolpern“, sagt sie dem „Handelsblatt“ mit Blick auf Daten zum Ausbildungsmarkt der Bundesagentur für Arbeit. „Es ist fünf vor zwölf auf dem Ausbildungsmarkt. Der zeitgleiche Einbruch von Bewerberzahlen und angebotenen Ausbildungsplätzen droht viele junge Menschen, aber auch die Betriebe hart zu treffen.
  • Moderna beantragt reguläre Zulassung seines Impfstoffs: Der US-Konzern Moderna beantragt die reguläre Zulassung seines Impfstoffs gegen das Coronavirus in den USA. Die Vakzine ist derzeit nur für den Notfalleinsatz im Land zugelassen.
  • EU startet vor Reisesaison Plattform für digitales Impfzertifikat: Die EU-Kommission hat ihre elektronische Plattform für die Überprüfung von Impfzertifikaten gestartet, die im Sommer das Reisen erleichtern sollen. Wie ein Sprecher sagte, sind die technischen Vorbereitungen für die EU-weite Ausgabe der digital lesbaren Bescheinigungen damit abgeschlossen. Sieben Länder hätten bereits mit der Ausstellung begonnen, darunter Deutschland.
  • Impfangebot für bis zu 90 Prozent bis Mitte Juli: Bis Mitte Juli wird nach jetzigem Stand 80 bis 90 Prozent aller Impfwilligen ein Impfangebot gemacht werden können, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagt. Dies gelte unter Berücksichtigung der bis jetzt zugesagten Liefermengen an Impfdosen und schließe nicht das Angebot des Herstellers Johnson&Johnson ein.

Update, 02.06.2021, 9 Uhr


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