Heutzutage sind Instagram, Facebook und Co. aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ich bin häufig in den sozialen Netzwerken unterwegs und sie sind ein Teil meines Lebens geworden. Allerdings verbergen sich dort, sowie überall im Internet, einige Risiken und Gefahren, auf die ich in diesem Blogpost näher eingehen möchte.

Welche Gefahren gibt es?

1. Sammlung von Daten:

Provider und Dienstanbieter sammeln alle Aktivitäten des Nutzers/der Nutzerin, z. B. welche Beiträge er / sie anklickt, wie lange er / sie auf dem Beitrag verweilt usw. Man kann es sich wie eine Personalakte vorstellen. Diese Daten sind sehr wertvoll, daher werden sie oft an Dritte weiterverkauft. Ein prominentes Beispiel dafür ist der US-Konzern Facebook. Facebook sammelt die Standorte, an denen man sich aufgehalten hat, durchsucht die Fotos auf dem Handy und hat außerdem Zugriff auf den SMS- und Anruf-Verlauf.

2. Stalking:

Stalking-Opfer im Internet werden beispielsweise mit massenhaft Emails oder Nachrichten in sozialen Netzwerken bedrängt. Sie können aber auch bis zu einem gewissen Grad durch Spyware überwacht werden oder durch Androhung der Veröffentlichungen bestimmter Bilder unter Druck gesetzt werden.

3. Mobbing:

Cyber-Mobbing ist in sozialen Netzwerken leider sehr einfach und weit verbreitet, weil die Täter sich hinter falschen Identitäten verstecken und sich so sicher fühlen. So werden die Opfer online absichtlich beleidigt, bedroht, bloßgestellt oder belästigt.
In einer Umfrage von 2019 wurden 1200 Personen, befragt davon gaben 31% an, jemanden zu kennen, der bereits gemobbt wurde oder selbst Mobbingopfer (gewesen) zu sein.
(Quelle: Statista (2020) „Erfahrungen von Jugendlichen mit Cybermobbing“)

4. Identitätsdiebstahl:

In den sozialen Netzwerken wird leider keine Identitätsprüfung durchgeführt. So kann sich jeder ein Profil unter fremdem Namen anlegen und beispielsweise den Ruf anderer Personen schädigen.

5. Spam:

Das Geschäftsmodell der sozialen Netzwerke besteht zum größten Teil darin, die Nutzer/innen durchgängig mit personalisierter Werbung zu konfrontieren. Mit verlockenden Angeboten, die auf die Interessen des Users/der Userin abgestimmt sind, wird versucht, zum Kauf zu animieren.
Auch wenn die vielen Werbeanzeigen für die meisten von uns häufig nur als lästig empfunden werden, birgt sie doch, v.a. für jüngere User/innen, ein gewisses Gefahrenpotential. Beispielsweise kann man dadurch leicht in eine Abofalle geraten oder sich Viren einfangen.

Wie ihr seht, gibt es einige Gefahren in sozialen Netzwerken. Doch wenn ihr meine Tipps beachtet, dürfte nicht mehr allzu viel passieren:

  • Downloads nur von dir bekannten Webseiten
  • Ad-Blocker einsetzen, um Werbung und Spam zu blockieren
  • Kinder sollten von ihren Eltern über die Gefahren in sozialen Netzwerken aufgeklärt werden
  • Immer Updates durchführen, um Sicherheitslücken zu schließen
  • Nicht jedes digitale Kontaktangebot oder jede Freundschaftsanfrage annehmen, sondern nur von dir bekannten Personen
  • Zwischen beruflichen und privaten Profilen unterscheiden:

Auf den letzten Stichpunkt möchte ich noch einmal kurz eingehen, da man hier auch viel falsch machen kann, gerade dann, wenn man sich in der Bewerbungsphase um einen Ausbildungsplatz befindet: 
Generell sollte man von sich selbst online nicht so viel preisgeben, denn viele Arbeitgeber und Personaler sind mittlerweile in den sozialen Netzwerken unterwegs und prüfen dort die Profile Ihrer Kandidaten. Zu viele Partybilder oder eine kontroverse, politische Ansicht kann sich dann schon mal negativ auf die Bewerbung auswirken. Achtet deshalb darauf, eure Privatsphäre in den sozialen Netzwerken so einzustellen, dass nur ein bestimmter Personenkreis auf das Profil zugreifen kann.

Ich hoffe, ihr seid bisher von den Gefahren des Internets verschont geblieben und macht auch in Zukunft keine negativen Erfahrungen im Netz.
Bis Bald

Euer Basti 🙂



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