24 Stunden täglich herrscht Betrieb am Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Und rund um die Uhr dreht seit November 2024 auch „Kollege Reinigungsroboter“ seine Runden im Sicherheitsbereich des Airports. Damit ist der Flughafen Nürnberg einer von mehreren Einsatzorten, an denen wir bereits mit modernster Automatisierungstechnik arbeiten. Auch beispielsweise in der Klinik, Industrie-, Büro- und Schulreinigung setzen wir erfolgreich Reinigungsroboter ein.

Schon seit Mai 2024 führen rund 25 Reinigungskräfte die Unterhaltsreinigung von Teilbereichen des Airports Nürnberg durch, so etwa im Sicherheitsbereich mit den Warteräumen, in öffentlichen Bereichen des Terminals, in WC-Anlagen und Büros − einschließlich den Besprechungsräumen und Teeküchen, Archiven, Rolltreppen, Treppenhäusern, Aufzügen sowie dem Logistikbereich. Der Vorplatz des Flughafens und die Parkhäuser gehören ebenfalls zum Zuständigkeitsbereich der Dorfner Gruppe.

Saubere Unterstützung auf 2.600 Quadratmetern

Seit einigen Monaten erhält das Reinigungsteam nun also Unterstützung durch den Roboter-Kollegen. Rund 2.600 m2 Teppichfläche bearbeitet der 4-in-1-Reinigungsroboter in Teilreinigung Stück für Stück. Die besondere Herausforderung am Airport war, einen Roboter auszuwählen, der sowohl eine große Menge an Fläche reinigen kann als auch wendig genug ist, um mit den teils beengten räumlichen Gegebenheiten beispielsweise durch anwesende Passagiere, abgestelltes Gepäck und die Stuhlreihen in den Wartebereichen zurechtzukommen.

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Ein Reinigungsroboter der Dorfner Gruppe, welcher im Flughafen München - Terminal 2 den Boden reinigt.

Effizienz trifft auf Unterhaltung

Unsere Erfahrungen mit der gewählten Lösung sind bisher sehr gut, erklärt Yvonne Faber, Operative Leiterin Nürnberg und damit auch zuständig für das Flug-Drehkreuz im Norden der Stadt. „Wir sehen in der Praxis in diesem spannenden Arbeitsumfeld den Einsatz von immer ausgefeilteren Automatisierungslösungen sehr positiv. Der Reinigungsroboter erweist sich hier nach den ersten Einsatzmonaten bereits als super Unterstützung, denn er entlastet uns verlässlich von Routineaufgaben in der Großflächenreinigung.“

Mit der aktuellen Reinigung zeigt sich auch unser Kunde sehr zufrieden. Rodolfo Awoussi, Reinigungsmanager am Airport Nürnberg, sagt: „Gerade in der Urlaubs-Hochsaison frequentieren tausende Passagiere täglich rund um die Uhr den Airport Nürnberg. Da ist der Roboter eine starke Unterstützung für die Reinigungskräfte. Er nimmt ihnen tagtäglich mehrere Quadratmeter der Bodenreinigung ab und verschafft ihnen somit Zeit für dringlichere Aufgaben.

Für viele Flugpassagiere erweist sich der Einsatz des Technikkollegen als willkommene Abwechslung beim Warten auf die Abfertigung. „Wir erleben, dass die Passagiere ihm interessiert bei der Reinigung zusehen oder auch schon einmal das Smartphone zücken, vielleicht für ein erstes Urlaubsfoto“, so Yvonne Faber.

Perspektivisch planen wir den Einsatz weiterer Reinigungsrobotik am Airport. Aktuell klärt der Flughafen noch, welche Böden dort künftig verwendet werden sollen, ob man beispielsweise von Teppichen auf Hartböden umstellt. Grundsätzlich kommt das 4-in-1-Gerät mit allen üblichen Bodenarten zurecht. Sollte es sich aber ergeben, dass am Airport künftig nur noch Hartböden zu reinigen sind, dann wäre zum Beispiel auch der Einsatz eines reinen Scheuersaugroboters denkbar.

Wenn Roboter Routine übernehmen, bleibt mehr Zeit fürs Wesentliche

Durch den Rund-um-die-Uhr-Betrieb des Flughafens werden die Räumlichkeiten permanent von Passagieren und Personal frequentiert – gut 4 Millionen Passagiere nutzten 2024 den zweitgrößten Flughafen Bayerns. Die Flächen müssen darum auch im laufenden Betrieb gereinigt werden.

„Der Roboter kann am Flughafen rund um die Uhr autonom tätig sein. Lediglich der Start erfolgt aktuell noch durch eine Reinigungskraft. Diese kann sich um die Obenbereiche kümmern, also das Reinigen der Sitzflächen, weiterer Ebenen und vertikaler Flächen oder etwa das Leeren der Abfalleimer, während der Roboter die Bodenflächen reinigt. In Reichweite einer Ladestation fährt er selbständig dorthin und lädt sich bei Bedarf für den nächsten Einsatz auf. Wurde er in einen Sicherheitsbereich gebracht, von wo aus er aus Sicherheitsgründen nicht selbständig zurück kann, wird er händisch zum nächsten Einsatzort transportiert“, erklärt Yvonne Faber diese spezielle Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Auch Randzonen in der Großfläche, die ein Saugroboter noch nicht ausreichend berücksichtigen kann, werden durch Reinigungskräfte gesondert bearbeitet.

Unsere Reinigungsexpertin sieht für die Zukunft dennoch ein großes Potenzial in der Weiterentwicklung und Nutzung von Automatisierungstechnologien, vor allem in der Großfläche. Derzeit ist die autarke Reinigung von Treppenhäusern oder Reinräumen sowie das Erledigen von Obenarbeiten zwar noch ausbaufähige Zukunftsmusik, „ich denke aber, die Technologie entwickelt sich gerade rasant fort und wird immer mehr zu einer wertvollen Ergänzung in unserem Arbeitsalltag“, so Yvonne Faber.

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