Seminar zum Thema Körpersprache Eine Bewegung sagt manchmal mehr als tausend Worte
 
Anfang April tauchten 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Welt der Körpersprache ein und lernten dabei alles über die notwendige Theorie und den richtigen Einsatz von z. B. Mimik, Gestik, Körperhaltung, Kleidung und der eigenen Stimme.

Coach Vanessa Vetter aus Frankfurt leitete das Seminar und veranschaulichte nach einem interessanten Theorieteil unterhaltsam an ihrer eigenen Person, welche Wirkung unsere Kleidung und deren Farbe unter anderem auf Kollegen und Vorgesetzte haben kann und wie diese Eigenschaften gezielt eingesetzt werden können. Denn, wenn auch unbewusst, nimmt das Gegenüber anhand von Farben und Körpersignalen wahr, welche (zum Teil versteckten) Absichten sich hinter Aussagen verbergen können. Ist jemand offen, freundlich und einladend oder eher aggressiv, gar verschlossen und abweisend? Die Körpersprache kann sowohl Türöffner, als auch Hürde für jedes Gespräch sein. So wurde den Talenten vermittelt, dass es wichtig ist, die eigene Körpersprache beispielsweise in Verhandlungsgesprächen richtig einzusetzen und die des Gesprächspartners richtig zu deuten.

Learning by doing

Auch die Spiegelung der Körperhaltung des Gegenübers spielt beim „Pacing“ eine wichtige Rolle.

Das Gelernte wurde direkt in praktischen Übungen verinnerlicht. Persönliche Distanzzonen beim Einstieg von Gesprächen wurden getestet, Körpersprache analysiert und darauf aufbauend eine Gesprächstaktik angewandt: Der sogenannte „Rapport“. Ziel ist es dabei, eine positive Beziehung zum Gesprächspartner herzustellen. Beim Rapport wird zunächst verbal eine Brücke zum gegenüber gebaut, das zeigt dem anderen, dass sich beide Parteien auf einem gleichen (Gesprächs-) Niveau befinden. Danach – beim „Pacing“ – werden Sprachrhythmus, Tonlage und Tempo des Gegenübers aufgenommen, um eine angenehme Stimmung innerhalb der Konversation zu erzeugen. Nun beginnt der wichtigste Teil des Gesprächs – das „Leading“. Durch geschickte verbale und nonverbale Kommunikation kann es gelingen, unbewusst eine Unterhaltung zu steuern und somit die eigenen Ziele dabei (schneller) zu erreichen.

Die motivierten Seminarteilnehmer legten sich richtig ins Zeug und zeigten sich schon während des Kurses begeistert von den neuen Erfahrungen. „Gerade bei den praktischen Übungen wurde deutlich, wie sehr wir uns von der Körpersprache des Gegenübers beeinflussen lassen – im positiven wie im negativen Sinn“, so Janine Robisch, eine der Teilnehmerinnen. Spielerisch und praxisnah wichtige Skills für den Arbeitsalltag zu lernen, ist das Grundprinzip des Talentprogramms. Dass hier alles Hand und Fuß hat, bewies der vergangene Workshop ein weiteres Mal.

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