Hi,

für diesen Beitrag durfte ich ein Interview mit Nadine Weinmann führen, sie ist seit Oktober 2017 bei Dorfner.

Nadine ist Ausbildungsleitung in Würzburg und kümmert sich dort um insgesamt 8 Auszubildende in den Berufen Kauffrau/-mann für Büromanagement, Gebäudereiniger/-in und Koch/Köchin, sowie eine Jahrespraktikantin für den Betriebswirt in Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Außerdem ist sie für das Recruiting des gesamten Bereichs West der Dorfner Gruppe verantwortlich.

Wie bist du damals zu Dorfner gekommen?

Ich habe online durch eine Stellenausschreibung die zu besetzende Stelle im Recruiting gesehen und mich direkt beworben. Seit meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre war mir bewusst, dass ich im Personalbereich arbeiten will.

Was hast du vor deiner Zeit bei Dorfner gemacht?

Ich habe ein duales Studium bei der VR Bank Kitzingen absolviert. Dort habe ich neben dem Abschluss der IHK-Bankkauffrau meinen Bachelor Betriebswirtschaftslehre an der FH Würzburg abgeschlossen. In meinem Studium hatte ich die Schwerpunkte Personalwirtschaft und Marketing. Während des Studiums habe ich zusätzlich die Ausbildereignungsprüfung abgelegt. Anschließend habe ich ein Jahr im Personalbereich einer anderen Firma gearbeitet, bis ich im Oktober 2017 zu Dorfner gekommen bin.

Wie ist es dazu gekommen, dass du Ausbildungsleitung geworden bist?

Das war ein glücklicher Zufall. Meine Vorgängerin ging damals in Mutterschutz und anschließende Elternzeit. Meine Vorgesetzten kamen dann auf mich zu und fragten mich, ob ich mir die Tätigkeit als Ausbildungsleitung vorstellen könnte. Nachdem ich die Ausbildungseignungsprüfung bereits im Studium abgeschlossen hatte und in der Position sehr viele Chancen für mich gesehen habe, nahm ich diese Aufgabe dankend und mit viel Vorfreude an.

Was macht dir bei deiner Arbeit am meisten Spaß?

Beide Bereiche, sowohl das Recruiting als auch die Betreuung der Azubis sind sehr abwechslungsreich und wichtig für das Unternehmen. Ich wollte schon immer Personalverantwortung übernehmen, außerdem mag ich den Kontakt zum Menschen. Ich bin der Meinung, dass ein Unternehmen nur so erfolgreich sein wird, wie sein Personal.

Worauf kommt es grundsätzlich bei einer Bewerbung für eine Ausbildungsstelle an?

Durch die unterschiedlichen Berufsbilder unserer Ausbildungsberufe kann man das nur schwer pauschalisieren und verallgemeinern. Es kommt immer auf die Voraussetzungen und Anforderungen der jeweiligen Ausbildungsstelle an. Grundsätzlich sollte eine Bewerbung immer aus einem aktuellen Lebenslauf, Schulzeugnissen und einem Anschreiben bestehen. Auf welchen Weg genau die Bewerbung eingeht, d.h. ob postalisch, online oder per E-Mail, ist nicht so wichtig.

Welche Dokumente sollten einer Bewerbung zusätzlich beigefügt werden?

Praktikumsbescheinigungen sind sehr ausschlaggebend und wichtig. Wer solche Bescheinigungen bzw. Zeugnisse besitzt, sollte diese unbedingt der Bewerbung beifügen.

Wie kann man sich im Vorfeld gut auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten?

Man sollte sich natürlich etwas mit dem Unternehmen auseinandersetzen und die Eckdaten kennen. Die Bewerber*innen sollten außerdem wissen, was sie sich von der Ausbildung erhoffen, ein paar Standard-Bewerbungsfragen vor dem Gespräch durchzugehen, schadet bestimmt auch nicht. Insgesamt ist es wichtig, sich nicht verrückt zu machen und cool zu bleiben vor einem Bewerbungsgespräch. Wir beißen nicht und freuen uns immer über neue Azubis! 😊

Dankeschön Nadine, für das tolle Interview mit dir!

Liebe Grüße

Annika



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