Über das Waschergebnis entscheiden Waschmittel, Waschtemperatur, die Waschdauer und die Mechanik des Waschvorgangs (Sinner’scher Kreis). Damit dieser Prozess immer effizienter hinsichtlich Wasser und Stromverbrauch wird, schrauben die Maschinenhersteller oft am Parameter der Temperatur. Mittlerweile gibt es Maschinen, die 20-Grad-Hygieneprogramme anbieten. Besonders beliebt beim Verbraucher scheinen auch 60-Grad-Ökoprogramme.

Achtung bei den Ökoprogrammen:

Stiftung Warentest hat vor einigen Jahren Waschmaschinen mit Ökoprogrammen getestet. Dabei erreichte keine der getesteten Maschinen die Temperatur von 60 Grad Celsius. Bei einer Maschine waren es sogar nur 35,4 Grad!

Der Gesetzgeber schreibt für diese Ökoprogramme nur vor, dass eine bestimmte Waschwirkung erzielt werden muss, nicht aber die angegebene Temperatur. Diese Gesetzeslücke macht es möglich, dass die Temperatur drastisch abgesenkt wird, um Energie zu sparen. Dafür wird die Laufzeit verlängert, um die geforderte Waschleistung zu erreichen.

Das Problem dabei besteht darin, dass sich bestimmte Bakterien, Viren oder Pilze erst bei höheren Temperaturen sicher abtöten lassen.

Bei Kranken Menschen im Haushalt sollten Sie daher besser auf Standardprogramme zurückgreifen, um die Bekämpfung von Keimen zu gewährleisten.

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Tipps zur Temperatur beim Hygienisch Waschen


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