Gesamtumsatz stieg auf rund 266 Millionen Euro – Geschäftsbereich Gebäudereinigung weiterhin Hauptumsatzträger – Sensibilität für Hygiene und Sauberkeit deutlich gestiegen.

Nürnberg – Die Dorfner Gruppe hat ihren Wachstumskurs auch im Geschäftsjahr 2019 konsequent fortgesetzt. Mit einem Gesamtumsatz von 265,6 Millionen Euro hat das Familienunternehmen das Rekordergebnis aus dem Vorjahr (258 Millionen Euro) nochmals um rund 2,9 Prozent gesteigert. „Dieses Ergebnis“, sagt Gesamtgeschäftsführer Peter Engelbrecht, „ist großartig und macht uns alle stolz. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dies möglich gemacht haben.“ Die Freude über das gute Ergebnis wird jedoch durch die aktuelle Situation getrübt: „Die Corona-Pandemie wird auch bei uns Spuren hinterlassen. Momentan lassen sich die konkreten Folgen noch nicht seriös abschätzen, zumal sich die Situation in den verschiedenen Geschäftsfeldern und Kundenbranchen sehr indifferent darstellt. Was wir jedoch feststellen, ist, dass gerade unsere Dienstleistungen in der Hygiene stark nachgefragt werden.“

Die Ergebnisse 2019 im Detail
Der Geschäftsbereich Gebäudereinigung hat sich im vergangenen Jahr erneut als Hauptumsatzträger erwiesen. Mit 200,7 Millionen Euro wurde das Ergebnis gegenüber 2018 (189,2 Millionen Euro) um 6,1 Prozent übertroffen. Leicht zulegen konnte auch der Bereich Gebäudemanagement. Er wuchs von 22,5 auf 23,0 Millionen Euro. Das dritte Standbein der Dorfner Gruppe, der Geschäftsbereich Catering, erzielte knapp 42 Millionen Euro Umsatz.

Die Zahl der Beschäftigten liegt bei 10.835. Die aktuelle Lünendonk-Liste, Deutschlands bekanntestes Branchen-Ranking, führt das Unternehmen auf Platz 22. Die Anzahl der besetzten Ausbildungsplätze bleibt stabil. Zum Stichtag 31. Dezember 2019 befanden sich 29 junge Menschen in der Ausbildung, davon zwölf Bürokaufleute, 13 Gebäudereiniger/innen und jeweils zwei Köche/Köchinnen und Beiköche/Beiköchinnen.

Zufrieden ist der Gesamtgeschäftsführer mit der Entwicklung des Auslandsgeschäfts. Das Unternehmen ist neben Deutschland mit Auslandsgesellschaften in Österreich und Tschechien vertreten. Der Auslandsumsatz lag 2019 bei 11,5 Millionen Euro.

Ausblick 2020
Verhalten zeigt sich Peter Engelbrecht mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr: „Das Jahr hat sehr gut begonnen, mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie jedoch einen herben Dämpfer erfahren. Manche Kundenbranchen sind von heute auf morgen komplett auf null runtergefahren, bei anderen – im Gesundheitswesen – sind wir deutlich stärker zum Einsatz gekommen. Derzeit lässt sich aber keine verlässliche Prognose wagen, wie sich das alles auf das Jahresergebnis auswirken wird.“

Vieles hängt nach seiner Ansicht auch davon ab, wie sich das öffentliche Bewusstsein in Zukunft entwickeln wird. „Corona hat in vielen Teilen unserer Gesellschaft dazu geführt, dass die Sensibilität für Hygiene und Sauberkeit – und damit die Wertschätzung für die tagtägliche Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – immens gestiegen ist. Das war leider nicht immer so. Gerade in der Gebäudereinigung kam es in der Vergangenheit häufig vor, dass kräftig der Rotstift angesetzt wurde. Intervalle wurden reduziert, Leistungsverzeichnisse ausgedünnt und das Primat des Preises rangierte deutlich über dem der Qualität“, sagt Engelbrecht und hofft, dass sich das nach Corona ändert.

Die Dorfner Gruppe sieht sich dafür bestens gerüstet und wird ihren Qualitätskurs konsequent weitergehen. „Gerade in den letzten Wochen haben wir unsere Schulungsprogramme nochmals deutlich erweitert und intensiviert“, berichtet der Gesamtgeschäftsführer. „Unsere Hygiene-Experten entwickeln die bewährten Konzepte für alle relevanten Branchen wie Schulen, Kitas, Kliniken, Einkaufszentren, Restaurants – um nur einige zu nennen – ständig weiter. Und unsere technischen Abteilungen sorgen für die zuverlässige Umsetzung. Damit leisten wir unseren Beitrag für den bestmöglichen Schutz unserer Kinder, Eltern, Großeltern, Mitarbeiter, Gäste und Geschäftspartner. Sauberkeit und Hygiene sind – das sollten wir immer bedenken – aktiver Gesundheitsschutz!“

Positiv bewertet Peter Engelbrecht die weiterhin hohe Nachfrage bei den integrierten Facility-Management-Lösungen. Hier zeigt sich, dass die Kunden verstärkt nach Unternehmen suchen, die technische, kaufmännische und infrastrukturelle Dienstleistungen aus einer Hand anbieten. Im Geschäftsbereich Catering beobachtet der Geschäftsführer, dass die Nachfrage immer stärker in Richtung größerer Verteilküchen geht. Engelbrecht: „Wir sind derzeit schon in verschiedene größere Projekte eingebunden, und der Trend scheint sich auch in den nächsten Jahren zu verfestigen.“


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