Hey Leute,

ich erzähl euch heute bisschen was über den Berufsschuleinstieg. Vielleicht denkt ihr euch gerade was soll an der Berufsschule anders sein als an meiner „normalen“ Schule.

Naja sagen wir es mal so, schon allein dass man im ersten Ausbildungsjahr nur zweimal Schule hat und ab dem zweiten Jahr dann nur noch einmal die Woche, ist schon etwas ungewohnt. Was sich noch ändert sind die Mitschüler. Man merkt direkt, dass hier größtenteils „Erwachsene“ sind, natürlich gibt es auch die ein oder andere Ausnahme.

Unterrichtsbeginn ist immer um 7:30 Uhr und geht bis meistens 15:30 Uhr. Das mag auf den ersten Blick vielleicht lange klingen, aber wenn ihr den Vergleich mit der Arbeit habt, ist das eigentlich wie ein normaler Arbeitstag und man gewöhnt sich daran.

Bei den Schulfächern gibt es auf jeden Fall andere, die sich auch eben speziell auf die Ausbildung fokussieren. Neben Deutsch und Englisch, gibt es auch Religion, was ziemlich unnötig in der Berufsschule erscheint. Die Hauptfächer sind dann Büromanagementprozesse, Kaufmännische Steuerung und Kontrolle und Geschäftskommunikation. Es gibt dann noch Soziales und im ersten Ausbildungsjahr bis zum 1. Teil der Abschlussprüfung gibt es noch Text- und Datenverarbeitung.

Noten spielen in der Berufsschule und im Betrieb auch eine große Rolle. Um gute Noten schreiben zu können, muss natürlich auch gelernt werden und hier bei Dorfner haben wir die Gelegenheit, nach Absprache auch was für die Schule zu lernen. Der Großteil muss selbst verständlich zu Hause gelernt werden versteht sich. 

Und es gibt einmal im Jahr ein Ausbilderkontaktgespräch, das kann man verstehen wie einen Elternabend, nur das hier nicht die Eltern hingehen, sondern die verantwortlichen der Ausbildungsleitung. Hier wird besprochen wie sich die Azubis in der Schule machen, ob es Auffälligkeiten gibt oder Probleme.

Ihr werdet euch aber bestimmt gut in der Berufsschule zurechtfinden und einleben.

Viel Spaß bei eurem ersten Schultag 

Euer Felix



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