Begehrter Bernd-Hering-Wanderpokal bleibt in Hof
 
Schafkopf gilt in Bayern schon längst als Kulturgut – das Kartenspiel-Turnier um den begehrten Bernd-Hering-Wanderpokal in Kleinlosnitz ist der Beweis dafür, dass das Schafkopfen mehr ist als reine Unterhaltung. Organisiert von Peter Engelbrecht, dem Gesamtgeschäftsführer der Dorfner Gruppe, kommen hier jährlich die besten Spieler ihrer Zunft im Bauernhofmuseum zusammen und spielen um die Trophäe. 45 Männer und elf Frauen waren diesmal dabei und lieferten sich zum Teil ein erbittertes Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg.
Benannt ist der Pokal übrigens nach dem 2015 verstorbenen Hofer Landrat Bernd Hering, dessen Tochter in diesem Jahr einen starken dritten Platz belegen konnte. Vor ihr kam Dorfner-Geschäftsführer Holger Lösch ins Ziel, der bewies, dass man im rund 130 Kilometer entfernten Stammhaus nicht nur weiß, wie Gebäudemanagement richtig geht – auch das Schafkopfen kommt hier nicht zu kurz.
Geschlagen geben musste sich Lösch lediglich dem neuen Landrat im Landkreis Hof, Dr. Oliver Bär. Ob es der Heimvorteil, die bessere Taktik oder einfach das – im wahrsten Sinne – richtige Händchen war, das ihm den Sieg ermöglichte, blieb am Ende ungeklärt. Fest steht, dass der Bernd-Hering-Wanderpokal in Hof bleibt. Genauso klar ist jedoch auch: Im nächsten Jahr werden wieder einige Herausforderer die Karten auf den Tisch legen, wenn Peter Engelbrecht zum nächsten Turnier einlädt. Bis dahin kann jetzt wieder jeder an seinem eigenen Stammtisch, mit Freunden oder Arbeitskollegen trainieren.
Für Peter Engelbrecht war das Schafkopf-Turnier ein echter Erfolg: „Ich bin froh, dass das Event jedes Jahr so viele begeisterte Spieler anlockt. Dorfner ist eng mit der Region Hof verbunden und wird es auch bleiben. Da macht es besonders viel Spaß, mit dem Turnier einen Ort zu schaffen, an dem völlig unterschiedliche Menschen zusammenkommen und miteinander eine gute Zeit haben.“
 

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